Public-Private-Partnership-Initiativen (PPP) in FP7
Als Reaktion auf die Wirtschaftskrise hat die Europäische Kommission (KOM) Ende 2008 ein europäisches Konjunkturprogramm aufgelegt. Dieses Konjunkturprogramm (EERP – European Economic Recovery Plan) enthält unter dem Titel "Intelligente Investitionen" konkrete Vorschläge für Partnerschaften zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor – unter Verwendung von Finanzmitteln der Gemeinschaft, der Europäischen Investitionsbank und von Mitteln aus den Staatshaushalten. Hierzu gehören als spezifische Forschungsfördermaßnahmen auch sogenannte "Public-Private-Partnership" Initiativen, kurz PPP-Initiativen.
Die Finanzierung des öffentlichen Anteils der PPP-Initiativen erfolgt weitgehend aus dem Haushalt des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms (FP7). Im spezifischen Programm
FP7-Cooperation werden bis Ende 2013 für Forschungsmaßnahmen mehr als 1,6 Mrd. € reserviert.
Besonderen Bezug zu Energiethemen finden sich in den beiden PPP-Initiativen:
- PPP-EeB im Gebäudesektor
- PPP-GC, European Green Cars
Zur Unterstützung von Interessenten an diesen Förderaktivitäten gibt es in Deutschland ein auf das FP7 spezialisiertes Netzwerk von Nationalen Kontaktstellen der Bundesregierung (NKS). Jede dieser Kontaktstellen betreut einen Teilbereich des FP7. Die Beratungsstellen agieren in enger Abstimmung mit den zuständigen Ressorts der Bundesregierung, werden auch von diesen finanziert und bieten eine koordinierte Beratung für deutsche Forschungsinteressenten.
- Factories of the Future (FoF): Eine Initiative zur "Fabrik der Zukunft"
- Energy-efficient Buildings (EeB): Eine Initiative für energieeffiziente Gebäude
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European Green Cars (EGC): Eine Initiative für umweltgerechte Kraftfahrzeuge

