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13
Sep

13.09.2019

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DEADLINE Zweiter Call des ERA-NET GEOTHERMICA

Das EU-Gemeinschaftsprojekt GEOTHERMICA hat einen zweiten  gemeinsamen Förderaufruf veröffentlicht. Ziel ist es, die Nutzung geothermisch erzeugter Wärme oder geothermisch erzeugten Stromes zu beschleunigen und zu verbessern. Interessierte Forschungsverbünde können bis zum 13. September 2019 ihre Skizzen einreichen.

Im Rahmen des ersten Förderaufrufs vom 10.04.2017 werden unter anderem innovative Projektideen zu unterirdischen Wärmespeicherkonzepten, über flexibel auf Temperaturunterschiede reagierenden Rohrverbindungen, bis hin zu geothermisch geheizten Gewächshäusern gefördert. Aufgrund dieser Erfolge der internationalen Förderung der vergangenen vier Jahre soll nun der neue Aufruf die geothermische Energiegewinnung weiter vorantreiben. Dafür werden das Know-how sowie die finanziellen Ressourcen der GEOTHERMICA-Partner im Bereich der Geothermie gebündelt.

Mit Norwegen sowie den Vereinigten Staaten werden im Rahmen des neuen Förderaufrufs zwei weitere Mitglieder in das Konsortium aufgenommen. Sie ergänzen die bisherigen Partnerländer  Island, die Niederlande, Italien, Deutschland, die Schweiz, Frankreich, Slowenien, Portugal, die Türkei, Spanien, Dänemark, Rumänien, Belgien und Irland. Mit nun 16 Mitgliedsstaaten wächst die Bedeutung von GEOTHERMICA noch, die grenzüberschreitende Entwicklung geothermischer Energie auch auf globaler Ebene zu beeinflussen und zu beschleunigen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) wird sich voraussichtlich mit 2,5 Millionen Euro an dem Förderaufruf beteiligen. Der Projektträger Jülich übernimmt im Auftrag des BMWi die Betreuung der deutschen Antragsteller

Informationen zum Antragsverfahren finden Sie unter: www.geothermica.eu

Deutscher Ansprechpartner beim Projektträger Jülich ist: Dr. Stephan Schreiber, Tel.: 02461 61 4743

Kontaktperson
Dr. Inga Bödeker-Halfmann
02461 - 61 5277
i.boedeker-halfmann@fz-juelich.de